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Balsthal



Unsere Fotos und die anderer MitarbeiterInnen auf http://de.wikipedia.org/wiki/Balsthal

Bis Ende der Sechzigerjahre stieg die Bevölkerung von Balsthal auf knapp 6000 Einwohner. In Folge der Deindustrialisierung (dort Von Roll-Krise genannt) sank sie dann aber bis auf etwa 5100. Seither steigt sie wieder langsam an.


Argusbild Balsthal Unterschiede?











Schon die Kelten kannten diesen Platz. Unter den Römern lag Balsthal an einer Strasse, die Aventicum (beim heutigen Avenches) über den Hauenstein mit Augusta Raurica (bei Basel) verband.968 wurde Balsthal erwähnt als Palcivallis, 1226 als Balcetal, was wohl ursprünglich Tal des Balzo bedeutete. Im Mittelalter gehörte es zunächst zum Fürstbistum Basel, ab Ende des 12. Jahrhunderts unterstand es den Freiherren von Bechburg. Aus dem 12. Jahrhundert stammen auch die beiden Burgen Neu-Falkenstein und Alt-Falkenstein. 1402 kam Balsthal zu Solothurn und wurde Gerichtssitz.
In der folgenden Zeit wuchs Balsthal stark, da es an der wichtigen Nord-Süd-Handelsroute über den Oberer Hauenstein lag. Entlang der Strasse entstanden gewerbliche Betriebe und Herbergen. Die Gastwirte spielten entsprechend auch in der lokalen Politik eine herausragende Rolle.
Die Eröffnung des Hauensteintunnels 1857 traf das Balsthaler Gewerbe schwer. Ersatz bot die Industrie, zunächst die "Papierfabrik Balsthal", die noch heute als Swiss Quality Paper Horgen Balsthal AG fortbesteht, dann das "Eisenwerk Klus" der Firma von Roll, das zum grössten Arbeitgeber im Thal wurde. Am 22. Juni 1926 kam es in Balsthal nach heftigen Gewittern zu Überschwemmungen. Mit der Rezession der Siebzigerjahre und der zunehmenden Deindustrialisierung wurde eine wirtschaftliche Neuausrichtung nötig. Neue Unternehmen fassten Fuss. Die heute bedeutendsten Firmen im Thal sind neben der Papierfabrik die Grossmetzgerei und Salamifabrik Gehrig AG und die Leichtmetallgiesserei Tenba AG.

Unsere Fotos sind auch auf commons.wikimedia.org


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